Virtual Hang – Experiment
Die Hang ist ein sehr spannendes Instrument, leider für mich quasi unkaufbar. Mir gefallen auch die Kaufbedingungen nicht (Man darf es nicht weiterverkaufen, muss es persönlich abholen, die Erfinder entscheiden willkürlich, wer eine bekommt). Aber trotzdem ist es ein unglaublich wohlklingendes Instrument – ich habe es bisher leider “nur” bei Straßenkünstlern gehört.
Aber auch die verwendete Pentatonik klingt für sich schon spannend.
Also habe ich ein bisschen experimentiert und mir eine “virtuelle Hang” gebaut. Dazu nahm ich ein Akai MPD-18 Drumpad (USB) und habe dort die Pads so belegt, wie sie in etwa auf der Hang angebordnet sein müssten:
Dabei habe ich mit der “Integralen-Hang” begonnen, mit 7 Tönen. Diese musste ich sinnvoll auf die 16 Pads aufteilen. Um möglichst nah an das Original ‘ranzukommen, habe ich das “Ding” auf die 4 Pads in der Mitte verteilt, dann jeweils in den äußeren Ecken 1 Ton sowie die beiden Pads zwischen den äußeren doppelt belegt.

(c) Didier Cassereau (didier.cassereau@intellagence.eu.com)
Dann einen Synthesizer dran und ein bisschen rumgespielt – es kommt schon halbwegs hin, natürlich ist es absolut kein Vergleich zum Original, aber ein kleiner Schritt, um wenigstens das Gefühl zu bekommen. Ich habe das mal schnell auf Youtube geladen um die Belegung und Bedienung zu zeigen (und nicht, wie toll ich spielen kann – das ist mein 2er Versuch :) )
