Ich arbeite grade an einem Projekt rund um die Performance von Webapplikationen. Es geht dabei nicht um den neben dem 1001 Tipp zur Optimierung des Frontend-Codes, in erster Linie auch um die Definition von Grenzwerten, ab wann User eine Webapplikation als “langsam” fühlen. D.h. wie ist die gefühlte Ladezeit einer Applikation? Und v.a. wie kann man das sinnvoll messen?
Im ersten Schritt erstmal einlesen, was das Web dazu so zu bieten hat. Interessanterweise scheinen die meisten Beiträge zum Thema aus dem Jah 2009 zu sein. Aktuelle habe ich keine gefunden.
Folgende Blogbeiträge, Slides, Artikel finde ich zum Thema Datenerhebung, Auswirkung von Performance sind fundiert, hilfreich und spannend (in loser Reihenfolge). Sie bieten auch einen guten Ausgangspunkt für weitere Recherchen:
Häufig braucht man mal schnell einen Überblick über die Browserverteilung; grade wenn es um Diskussionen oder Entscheidungen mit Kunden geht. Auch wenn das Thema in den letzen Jahren und Monaten dank moderner Browser immer mehr an Bedeutung verliert. (Ok, so langsam nimmt HTML5 Fahrt auf, dann sieht das vermutlich wieder anders aus).
Spannend ist in diesem Zusammenhang auch die Frage nach dem Viewport – also die tatsächliche Größe des sichtbaren Bereichs der Webapplikation (ohne Scrollbars, Tab-Leisten, etc.).
Da ich nicht immer auf Zahlen von Kunden-Internen Trackingtools zurückgreifen kann, hier eine Linkliste von frei zugänglichen Statistiken:
Google ändert manchmal sein Logo und nennt das dann “doodle” (Nicht zu verwechseln übrigens mit diesem Doodle). Heute gibt es eins zu Martha Grahams Geburtstag. Das besondere daran ist, es ist animiert – und zwar sehr hübsch. Die Animation läuft ohne Browser-Plugin und nennenswerte Ladezeit. Entgegen vielen Vermutungen handelt es sich dabei nicht um ein (Flash-)Video, animiertes GIF oder gar animiertes PNG, sondern um ein PNG (sprite-PNG), welches von einen JavaScript animiert wird, indem die einzelnen Sprites hintereinander angezeigt werden. Sehr nette Idee (Video) .
Spiegel online berichtet über das Mittelrheintal als anspruchsvolles Wandergebiet. Aus eigener Erfahrung als ehemaliger Einheimischer kann ich da nur zustimmen :)
Grumbeere hat einen sehr ausführlichen Artikel mit vielen Hintergrundinfos zum Thema GPS-Tracking für Mountainbiker und andere Freizeitsportler geschrieben.
…was ist eigentlich aus dem Web2.0 geworden? Redet irgendwie keiner mehr drüber. Haben wir schon was “Neues” und es ist an mir vorbeigegangen oder haben wir jetzt endlich Web2.0 und deshalb braucht man nicht mehr drüber zu reden? Vor Kurzem habe ich aufgeschnappt: “Ich bin nicht mehr im Web 2.0 – ich mache jetzt Facebook”.
Achso.
Ich denke, dass was wir früher propagiert haben, ist jetzt Wirklichkeit geworden. Das 2.0 ist das, was das Netz kommunikationstechnisch auf einer inhaltlichen Basis zusammenhält. Ich poste hier, es erscheint dort, da wird dazu kommentiert und überall sehe ich diese Updates.
Technisch stecken dahinter die im Web2.0-Hype eher am Rande erwähnten Schnittstellen oder APIs. Grade die Fans des “sozialen Umbruchs” imWeb2.0 (“Jeder wird zum Sender”) haben das ihren den Büchern und Posts erwähnt, aber das war “irgendwie technisch” und darauf wurde dann nicht weiter eingegangen.
Heute will jeder einen Facebook-Like Button auf seiner Homepage, Kampagne oder Applikation. Wie das im Hintergrund funktioniert, dass das überhaupt funktioniert, welche rechtlichen und Datenschutztechnischen Folgen und welche Auswirkungen das auf die Gesamtapplikation hat (Stichwort: Fragilität), das ist das neue Nachfolgethema zum Web2.0. Nur ein schöne Name dafür fehlt noch…
Meine neuste Anschaffung ist, um diesen Sommer endlich mal etwas mehr Sport zu machen, ein Kanadier. Also ein Kanu, aber aufblasbar. Nach einigen Recherchen im Netz habe ich mich für das “Straitedge Canoe” von Advanced Elements entschieden.
Luftmatraze? Die Meinungen in diversen Foren bzgl. aufblasbarer Kanus gehen auseinander. Von “Luftmatratze” bis zu “kein Unterschied” wird dort entweder zu- oder abgeraten. Da ich keinen Lageplatz für ein “echtes” Kanu habe, wollte ich ein einfach zu transportierendes. Dabei kommen zwei Typen in Frage: Faltkanus und aufblasbare. Nach der Recherche scheint es so zu sein, dass die Faltkanus mehr Zeit zum Auf- und Abbauen benötigen. Dafür scheinen sie deutlich “schneller” und “stabiler” im Wasser zu liegen und besser steuerbar zu sein.
Da ich aber kein Nerv für das auf- und abbauen im Ikea-Stil habe, habe ich mich für die aufblasbare Variante entschieden.
Straitedge Kanu ausgepackt und ohne Luft
Mit Rückgrat! Mein neues Straitedge hat ein “Backbone” – ein Aluminiumbefestigung am Rumpf von Bug zu Heck. Damit sollte die Spurstabilität gegeben sein. Der Aufbau geschieht in wenigen Minuten (habe nicht gestoppt, gefühlt aber in weniger als 10 Minuten). Die Stangen werden von Innen in das Boot unter den Boden gelegt.
Der Backbone
Erfahrung. Da ich nur mit den Leihkanus auf der Hamburger Alster vergleichen kann, ist diese Aussage mit Vorsicht zu genießen. Von der Geschwindigkeit her scheint es keinen spürbaren Unterschied zu den Leihkanus zu geben. Die Steuerung ist in der Tat sehr ungenau - wobei andere das vielleicht eher als “wendig” bezeichnen würden. Mit wenigen Schlägen hat man sich um 180° gedreht, jeder Schlag muss sehr geflissentlich mit einem Dreher am Ende ausgeführt werden, sonst dreht sich der Kanadier weg.
Zu zweit ist das aber kein Problem, man ist schnell im Wasser und recht flott auf dem Wasser. Dann macht auch das Gegensteuern kaum Probleme. Der Sommer kann kommen :)
Aufgeblasen. Die Tour kann beginnen!
Unterwegs auf der Alster
Update: Bin jetzt 2x auf der Alster gefahren. Alles beim Alten wie oben beschrieben. Aber wirklich Spaß wird das ganze wohl erst bei etwas schnelleren Gewässern sein. Die Alster steht förmlich, da brauchen wir zu zweit für 8km schon 1,5-2h