Die neue Administrationsoberfläche vom “Backend” von WordPress wurde komplett generalüberholt: Es wimmelt jetzt nur so von DHTML und AJAX Features – aber von einer Featuritis möchte ich nicht sprechen. Im Gegenteil zeigt das Backend, wie man durch geschickten technischen Einsatz eine absolut hilfreiche, einfache und “responsy” Oberfläche entwickeln kann. Hier wurden die Featues wirklich aus Sicht der Workflow-Optimierung integriert. Ich werde bald testen, wie sich das “in Echt” anfühlt – das Video sieht sehr vielversprechend aus:
Ich habe heute erst mitbekommen, dass auch die Badische Zeitung über Buschka entdeckt Deutschland geschrieben hat. Ist zwar schon etwas her aber es mach immer wieder stolz… (Ich frage mich nur, wieso sie sich “Werkstatt” nennt) 400.000 Leser im Gebiet rund um Freiburg… ich schätze wir sollten für die Zukunft auch mal den Schwarzwald entdecken :)
“MusicCatch” und “Audiosurf” sind zwei Spiele mit sehr interessanten Konzepten: Beide nutzen die Echtzeitvisualisierung von Musik als Grundlage des gesamten Spielprinzips – und natürlich können sie die persönliche MP3-Sammlung als Grundlage verwenden…
Eigentlich ist meine “Spieler-Zeit” ist zwar vorbei, aber die beiden Spiele haben es geschafft, mich die letzte Woche ein bisschen zu beschäftigen.
Audiosurf Wie der Name schon sagt, “surft” man mit einem Raumschiff in guter alter F-Zero Manier durch das Lied. Der Streckenverlauf, Hindernisse, die Umgebung (Tunnel, Spezialeffekte) werden in Abhängigkeit der Dynamik, Geschwindigkeit und dem Rhythmus des zu “bespielenden” Lieds berechnet. Als weitere Herausforderung kommt noch ein Tetris-ähnliches Element dazu, bei dem es gilt, gleichfarbige Blöcke aufzusammeln. Klingt etwas altbacken, macht mit der Lieblingsmusik im Hintergrund aber durchaus Spaß.
Das Video zeigt leider in schlechter Qualität und nicht ganz Ton/Bild synchron wie die Strecke auf den Musikverlauf reagiert.
Interessanter Nebenaspekt I: Das Spiel schickt Interpret+Titel an den zentralen Gameserver. Man kann sich so Freunden um die Highscore bei seinem Lieblingslied streiten. Tolle Idee.
Interessanter Nebenaspekt II: Zum Kaufen und Installieren benötigt man STEAM, welches jetzt permanent im Hintergrund mitläuft. Aus medienwirtschaftlicher Sicht ein durchaus interessanter Aspekt zum Content-Delivery und in Bezug auf Geschäftsmodelle von Valve Entertainment – aber als Konsument doch aus diversen Gründen, u.a. Datenschutz und Persönlichkeitsrechte, eher Besorgnis erregend.
MusicCatch Sehr entspannend – man muss nichts weiter tun, als die Maus zu bewegen, noch nichtmal klicken. So einfach das Spielkonzept ist, soviel Spaß kann es als kleiner Pausenfüller machen. Visualisiert wird hier offenbar in Echtzeit die Wellenform des MP3s – diese spuckt diverse Symbole aus, welche man fangen muss.